Ich packe in meinen Rucksack...

Aktualisiert: 21. Juli 2019

...ich weiß es gibt genügend Packanleitungen, aber vielleicht habe ich doch noch den ein oder anderen Tipp für Euch. Ich versuche auf das Gewicht zu achten, aber ein paar Dinge sollten nicht fehlen:


Der Mountainbikerucksack ein wichtiger Wegbegleiter und gleichzeitig ein Rückenprotektor

First Aid - erste Hilfe am Berg

  • In meinem Erste Hilfe Täschchen sind neben den üblichen Sachen noch Wundnahtstreifen-Strips / Klammerpflaster, falls man eine Platzwunde hat. Das hält die Wunde zusammen und reduziert die Narbenbildung. Wiegt nix.

  • Eine Rettungsdecke, Rettungsfolie. Die habe ich einfach in jedem Rucksack, dann kann sie nicht vergessen werden. Wenn Du verletzt bist und noch auf die Bergwacht warten musst, kühlt man super schnell aus.

  • Wundreinigungstücher

  • Augentropfen als Ophtiolen (einzeln verpackt)


Waschbeutel

SEA TO SUMMIT - Pocket Towel - Mikrofaserhandtuch

Eines meiner Lieblingssachen ist das Sea To Summit Pocket Towel Mikrofaserhandtuch. In der Größe S wiegt es nur 58g und ist mit 40 cm x 80 cm definitiv groß genug. Ich habe das im Sommer eigentlich immer dabei, falls ich irgendwo ins Wasser springen mag.


Ohrenstöpsel, auf den Hütten ist es ja doch eher laut zum schlafen.






Karte

Hab ich immer dabei. Ich bevorzuge die Outdoorkarten von Kümmerly+Frey im Maßstab 1:35 000. 1:50 000 ist meist zu grob. Die Outdoorkarten sind beschichtet und halten auch mal einen Regenguss aus.

Riegel / Brotzeit

Wie oft war ich schon froh doch noch einen (manchmal abgelaufenen) Riegel irgendwo ganz unten im Rucksack gefunden zu haben! Ich bevorzuge welche ohne Schokolade, damit sie nicht schmelzen. Klasse ist auch Apfelmus oder Ähnliches im Beutel, die man so auszuzeln kann. Das verträgt der Magen gut. Brotzeit ist auch gut. Wenn Du Hunger hast und die Hütte doch geschlossen ist, dann ist man froh.

Werkzeug / Schlauch / Miniluftpumpe

Ich habe ein Werkzeug dabei. Ich habe eines das 65g wiegt und alle notwendigen Funktionen hat. Schlauch und Pumpe lasse ich oft zuhause. O.K. das ist ein bisschen riskant, aber ich hatte in den letzten 26 Jahren 2x einen Platten. Mein Bikefreund gleich vorne und hinten, weil der Weg im Engadin dornig war. Eventuell kann man das unter den Bikefreundinnen auch aufteilen.

Hirnbirn

Jeder der schon mal in die Dunkelheit geraten ist, weiß wie dankbar man dann um ein Lamperl ist. Eine Kopfleuchte ist auch auf der Hütte gut. Packt die so, dass sie nicht versehentlich im Rucksack angehen kann. Ist mir schon passiert, dann wars doch dunkel. Ich habe auch so ein rotes Miniblinklicht für hinten.

Klamotten

Deshalb liebe ich es in den Bergen unterwegs zu sein: Man wird für die einfachen Dinge dankbar. Trockene Wechselklamotten, eine leichte Softshelljacke zum abfahren, warm und trocken - ach wie schön. TIPP: Klasse ist auch eine Regenshort. Find ich viel besser als eine lange Regenhose und schützt ausreichend. Die Short kann man schnell überziehen, ist leicht, vermeidet auch bei Matsch einen nassen Po und wiegt wenig. Meine ist von Vaude.

Schloss

Damit nicht jemand auf die Idee kommt, mit meinem Bike abzufahren, nehme ich lieber ein Schloss mit. Auch auf der Hütte schläft es sich ruhiger, wenn das Mountainbike abgeschlossen ist. Es bietet natürlich keinen richtigen Schutz, aber ich verwende das ja nicht in der Stadt. Der Safeman wiegt 148g.

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